Lärmsanierung
Aktuelles
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Lärmsanierung im Rahmen der Generalsanierung zwischen Hagen und Köln
Vom 6. Februar bis zum 10. Juli 2026 werden die zwei Fern- und Regionalbahngleise im Korridor Hagen-Wuppertal-Köln generalsaniert. Im Rahmen dieser Generalsanierung finden auch Lärmsanierungsmaßnahmen statt. Dabei werden 9 Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von circa 4 Kilometern gebaut. Die Schallschutzwände entstehen in Leverkusen, Leichlingen, Ennepetal, Gevelsberg und Hagen.
Konkret werden
- zwei Schallschutzwände (SSW) in Hagen-Haspe errichtet. Die SSW 16.1 zwischen Kleinbahnstraße und Hestertstraße, 232 Meter lang und 2 Meter hoch. Die SSW 16.2 zwischen Hördenstraße und Konrad-Adenauer-Ring, 250 Meter lang und 3 Meter hoch.
- drei Schallschutzwände in Gevelsberg errichtet. Die SSW 3 Milsper Straße, 458 Meter lang und 3 Meter hoch. Die SSW 10.1 zwischen Brüderstr. und Bergstraße, 708 Meter lang und 3 Meter hoch. Die SSW 11 entlang der Straße "Im Anger", 400 Meter lang und 3 Meter hoch.
- eine Schallschutzwand in Ennepetal errichtet. Die SSW 3 entlang der Kölner Straße, 553 Meter lang und 3 Meter hoch.
- eine Schallschutzwand in Leichlingen-Ziegwebersberg errichtet. Die SSW 1 entlang des Gravensberger Wegs, 381 Meter lang und 2 Meter hoch.
- eine Schallschutzwand in Leverkusen-Opladen errichtet. Die SSW 6 entlang der Dechant-Krey-Straße, 707 Meter lang und 3 Meter hoch.
- eine Schallschutzwand in Leverkusen-Manfort errichtet. Die SSW entlang der Kunstfeldstraße, 438 Meter lang und 3 Meter hoch.
In allen Städten und Gemeinden ist auch der Bau weiterer Schallschutzwände geplant. Leider können diese aufgrund der Baulogistik nicht im Rahmen der Generalsanierung umgesetzt werden.
Die Bauarbeiten werden durch die Arbeitsgemeinschaft der Generalsanierung durchgeführt. Alle Fragen konkret zu diesen Bauarbeiten sowie zu den Beweissicherungsdurchführungen im Vorfeld bei direkten Anwohnenden, können durch unsere Kolleg:innen der Generalsanierungen beantwortet werden. Sie erreichen sie unter: generalsanierung-nrw@deutschebahn.com sowie auf der Projekt-Webseite, unter: Hagen–Wuppertal–Köln - Korridore - Generalsanierung Hochleistungsnetz NRW.
Alle Informationen zur Lärmsanierung und auch gezielt zu unseren Projekten innerhalb des Korridors erhalten Sie bei uns, unter: Laermsanierung@deutschebahn.com.
Passiv-Maßnahmen in Baden-Württemberg
In diesem Jahr werden für folgende Projektbereiche in Ba-Wü Passiv-Maßnahmen an Ingenieurbüros vergeben. Das heißt, in den kommenden Monaten werden Eigentümer von lärmbetroffenen und förderfähigen Wohnhäusern entlang der Streckenabschnitte in den jeweiligen Projekten von einem durch die Deutsche Bahn beauftragten Ingenieurbüro automatisch angeschrieben und über den Prozess der passiven Lärmsanierung informiert. Die Liste mit den Ingenieurbüros steht auf unserer Schallschutzfenster-Seite.
Die Vergaben sind nach Quartal aufgelistet.
2. Quartal 2025:
Grünsfeld, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/08392. Ingenieurbüro: A.I.T.
Ötisheim, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/08394. Ingenieurbüro: NuP
4. Quartal 2025:
Pfinztal, Link zum Projekt auf unserer Karte: Lärmsanierung - Deutsche Bahn. Ingenieurbüro: CS-Plan
Kämpfelbach, Link zum Projekt auf unserer Karte: Lärmsanierung - Deutsche Bahn. Ingenieurbüro: A.I.T.
Lärmsanierung Baden-Württemberg
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Baden-Württemberg bereits in 155 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 304,55 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 128,80 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 54,00 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 528 Sanierungsbereiche mit rund 171,80 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 9.216 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 264,18 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Passiv-Maßnahmen in Bayern 2025 und 2026
In diesem sowie im nächsten Jahr werden für folgende Projektbereiche in Bayern Passiv-Maßnahmen an Ingenieurbüros vergeben. Das heißt, in den kommenden Monaten werden Eigentümer von lärmbetroffenen und förderfähigen Wohnhäusern entlang der Streckenabschnitte in den jeweiligen Projekten von einem von der Deutsche Bahn beauftragten Ingenieurbüro automatisch angeschrieben und über den Prozess der passiven Lärmsanierung informiert. Die Liste mit den Ingenieurbüros steht auf unserer Schallschutzfenster-Seite.
Die Vergaben sind nach Quartalen aufgelistet.
4. Quartal 2025:
Himmelstadt, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/09266. Ingenieurbüro: A.I.T.
Lärmsanierung Bayern
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Bayern bereits in 233 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 359,51 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 121,47 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 53,20 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 693 Sanierungsbereiche mit rund 299,70 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 4.983 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 340,50 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Lärmsanierung Berlin
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Berlin bereits in 11 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 21,61 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 5,75 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 00,00 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 64 Sanierungsbereiche mit rund 41,70 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 1.260 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 15,19 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Lärmsanierung Brandenburg
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Brandenburg bereits in 10 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 31,45 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 00,00 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 00,00 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 0 Sanierungsbereiche mit rund 00,00 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 384 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 0,58 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Lärmsanierung Bremen
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Bremen bereits in 15 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 49,73 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 33,83 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 00,00 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 12 Sanierungsbereiche mit rund 6,40 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 1.517 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 60,59 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Lärmsanierung Hamburg
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Hamburg bereits in 16 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 68,23 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 25,36 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 00,00 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 16 Sanierungsbereiche mit rund 7,10 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 2.729 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 50,05 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Bau von Lärmschutzwänden in Bad Sooden-Allendorf
Im Rahmen des freiwilligen Bundesprogrammes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ errichtet die Deutsche Bahn im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums in Bad Sooden-Allendorf und in den Stadtteilen Ellershausen und Kleinvach fünf Lärmschutzwände auf einer Gesamtlänge von rund 4,7 Kilometern. Die Vorarbeiten haben bereits begonnen.
Die Herstellung der Lärmschutzwände erfolgt in zwei Bauabschnitten:
Der erste Abschnitt zwischen Bad Sooden-Allendorf und Kleinvach wird vom 27. März bis zum 15. Mai 2026 errichtet. Der zweite Abschnitt in Ellershausen folgt im Anschluss in den Nächten vom 17. Juli bis zum 5. Oktober 2026.
Die Arbeiten sind bei der Stadt Bad Sooden-Allendorf und der zuständigen Polizeidienststelle angemeldet. Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.
Informationsveranstaltung der Stadt Münster (Hess) zu geplanten Lärmsanierungsmaßnahmen
Am 13. Januar 2026 fand eine Informationsveranstaltung zum geplanten Lärmsanierungsprojekt in Münster (Hess) statt. Für alle Anwohnenden, die bei den Veranstaltungen nicht dabei sein konnten, stellen wir hier und in unserem Downloadbereich die Präsentationen zur Verfügung.
Das Projekt ist Bestandteil des Programms „Maßnahmen zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“. Mit der Umsetzung dieses Programms ist die DB InfraGO AG in Karlsruhe, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG, betraut.
Im Rahmen dieses Programms werden aktive Lärmschutzmaßnahmen gefördert, wie beispielsweise der Bau von Schallschutzwänden oder passive Maßnahmen, wozu der Einbau von Schallschutzfenstern zählt.
Die Veranstaltung fand auf Einladung der Gemeinde Münster (Hess) statt. Als Referenten waren unser Projektleiter Hasan Ilhan, Dr. Thomas Michl (Umweltplaner) und Matthias John-Tschoeppe (Schallgutachter) gekommen, um erneut sachlich über das Thema zu informieren und Rückfragen der Bürger zu beantworten.
Hier finden Sie den Link zur Seite der Gemeinde Münster: Großes Interesse an Infoveranstaltung zur Lärmschutzwand: Gemeinde Münster (Hessen).
Passiv-Maßnahmen in Hessen
In diesem Jahr werden für folgende Projektbereiche in Hessen Passiv-Maßnahmen an Ingenieurbüros vergeben. Das heißt, in den kommenden Monaten werden Eigentümer von lärmbetroffenen und förderfähigen Wohnhäusern entlang der Streckenabschnitte in den jeweiligen Projekten von einem durch die Deutsche Bahn beauftragten Ingenieurbüro automatisch angeschrieben und über den Prozess der passiven Lärmsanierung informiert. Die Liste mit den Ingenieurbüros steht auf unserer Schallschutzfenster-Seite.
Die Vergaben sind nach Quartal aufgelistet.
2. Quartal:
Mörfelden-Walldorf, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/06365. Ingenieurbüro: SPV
Groß-Gerau, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/06366?state. Ingenieurbüro: SPV
Bahnprojekt Mittelrheintal Lärmsanierung
Das Obere Mittelrheintal zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz ist in mehrfacher Hinsicht eine besondere Region: aufgrund seiner Vielfalt an Kulturstätten zählt es seit 2002 zum UNESCO-Welterbe. Zugleich ist das Tal aber auch Bestandteil einer der wichtigsten europäischen Verkehrsachsen für den transeuropäischen Schienenverkehr.
Die linke sowie die rechte Rheinstrecke gehören zum transeuropäischen Kernnetzkorridor "Rhein-Alpen", der von Rotterdam über Duisburg, Köln, Wiesbaden, Mannheim und Basel bis nach Genua führt. Die Anwohnenden im Mittelrheintal sind hierdurch erheblichen Lärmbelastungen ausgesetzt.
Im Zuge dessen wurde diverse Maßnahmen im Rahmen des deutschlandweiten Lärmsanierungsprogramms während einer ersten Bearbeitungsrunde zwischen den Jahren 2000 und 2010, wie zum Beispiel der Bau von Schallschutzwänden und die passive Lärmsanierung betroffener Wohnhäuser, im gesamten Mittelrheintal umgesetzt.
In 2012 wurde der Beirat "Leiseres Mittelrheintal" gegründet. Er besteht aus vielen unterschiedlichen Beteiligten. Er beschloss die Durchführung von zwei Machbarkeitsuntersuchungen, die in 2014 und 2017 weitere Lärmschutzmaßnahmen identifizierten. Diese zusätzlichen Maßnahmen werden im Rahmen des Sonderprogramms "Bahnprojekt Mittelrheintal Lärmsanierung" bis 2026 umgesetzt.
Aktuelle Informationen zu den besonderen Maßnahmen im Mittelrheintal finden Sie auf der Webseite des Bahnprojekts Mittelrheintal Lärmsanierung, die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchungen finden Sie auf den Lärmschutzseiten der Deutschen Bahn. Weitere Informationen zum europäischen Kernnetz Rhein-Alpen finden Sie auf dieser BMDV-Seite.
Lärmsanierung Hessen
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Hessen bereits in 98 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 194,29 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 73,72 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 39,70 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 735 Sanierungsbereiche mit rund 264,20 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 6.844 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 194,97 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Lärmsanierung Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern waren bisher und sind auch derzeit keine Teilprojekte im Lärmsanierungsprogramm des Bundes in Bearbeitung.
Einladung Bürgerinfoveranstaltung zur Lärmsanierung in Hemmoor
Im Rahmen des freiwilligen Bundesprogrammes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ plant die Deutsche Bahn im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr den Bau von Lärmschutzwänden in der Samtgemeinde Hemmoor.
Geplant sind nach aktuellem Stand insgesamt drei Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von ca. 1,6 km entlang der Bahnstrecke, durch die die Ortschaften Hechthausen (Eichenweg) und Hemmoor (Basbeck/Ziegelkamp) geschützt werden sollen. Der Bau der Lärmschutzwände soll voraussichtlich in 2030 stattfinden.
Für ausführliche Informationen zum Lärmsanierungsprogramm und zum Projekt in der Samtgemeinde Hemmoor wird eine Bürgerinformationsveranstaltung durch die Deutsche Bahn angeboten.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, an der Bürgerinformationsveranstaltung am 9. März 2026, 18 Uhr im Ratssaal im Rathaus Hemmoor, Rathausplatz 5, 21745 Hemmoor, teilzunehmen.
Passiv-Maßnahmen in Niedersachsen
In diesem Jahr werden für folgende Projektbereiche in NI Passiv-Maßnahmen an Ingenieurbüros vergeben. Das heißt, in den kommenden Monaten werden Eigentümer von lärmbetroffenen und förderfähigen Wohnhäusern entlang der Streckenabschnitte in den jeweiligen Projekten von einem durch die Deutsche Bahn beauftragten Ingenieurbüro automatisch angeschrieben und über den Prozess der passiven Lärmsanierung informiert. Die Liste mit den Ingenieurbüros steht auf unserer Schallschutzfenster-Seite.
Die Vergaben sind nach Quartal aufgelistet.
2. Quartal:
Stadland, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/03404. Ingenieurbüro: A.I.T.
3. Quartal:
Hagen am Teutoburger Wald, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/03403. Ingenieurbüro: NuP
Hambergen, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/03346. Ingenieurbüro: as Beratung in Immissionsschutz
4. Quartal:
Himmelpforten, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/03357. Ingenieurbüro: CS-Plan
Lärmsanierung Niedersachsen
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Niedersachsen bereits in 136 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 360,76 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 192,15 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 38,31 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 741 Sanierungsbereiche mit rund 220,20 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 6.007 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 354,79 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Passiv-Maßnahmen in NRW 2025 und 2026
In diesem sowie im nächsten Jahr werden für folgende Projektbereiche in NRW Passiv-Maßnahmen an Ingenieurbüros vergeben. Das heißt, in den kommenden Monaten werden Eigentümer von lärmbetroffenen und förderfähigen Wohnhäusern entlang der Streckenabschnitte in den jeweiligen Projekten von einem von der Deutsche Bahn beauftragten Ingenieurbüro automatisch angeschrieben und über den Prozess der passiven Lärmsanierung informiert. Die Liste mit den Ingenieurbüros steht auf unserer Schallschutzfenster-Seite.
Die Vergaben sind nach Quartalen aufgelistet.
1. Quartal 2025:
Gelsenkirchen Knoten 3, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/05354. Ingenieurbüro: SPV
Datteln, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/05385. Ingenieurbüro: SPV
Hamm 2, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/05389. Ingenieurbüro: SPV
Mönchen-Gladbach III, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/05592. Ingenieurbüro: SPV
3. Quartal 2025:
Löhne 1, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/05587. Ingenieurbüro: NuP
Langenfeld-Berghausen, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/05394. Ingenieurbüro: SPV
1. Quartal 2026:
Löhne Mitte, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/05588. Ingenieurbüro: as Beratung in Immissionsschutz
Bielefeld Süd, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/05372. Ingenieurbüro: as Beratung in Immissionsschutz
Gütersloh Avenwedde, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/05801. Ingenieurbüro: as Beratung in Immissionsschutz
Lärmsanierung Nordrhein-Westfalen
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Nordrhein-Westfalen bereits in 115 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 414,33 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 172,01 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 165,57 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 2022 Sanierungsbereiche mit rund 671,20 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 16.984 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 476,22 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Bahnprojekt Mittelrheintal Lärmsanierung
Das Obere Mittelrheintal zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz ist in mehrfacher Hinsicht eine besondere Region: aufgrund seiner Vielfalt an Kulturstätten zählt es seit 2002 zum UNESCO-Welterbe. Zugleich ist das Tal aber auch Bestandteil einer der wichtigsten europäischen Verkehrsachsen für den transeuropäischen Schienenverkehr.
Die linke sowie die rechte Rheinstrecke gehören zum transeuropäischen Kernnetzkorridor "Rhein-Alpen", der von Rotterdam über Duisburg, Köln, Wiesbaden, Mannheim und Basel bis nach Genua führt. Die Anwohnenden im Mittelrheintal sind hierdurch erheblichen Lärmbelastungen ausgesetzt.
Im Zuge dessen wurde diverse Maßnahmen im Rahmen des deutschlandweiten Lärmsanierungsprogramms während einer ersten Bearbeitungsrunde zwischen den Jahren 2000 und 2010, wie zum Beispiel der Bau von Schallschutzwänden und die passive Lärmsanierung betroffener Wohnhäuser, im gesamten Mittelrheintal umgesetzt.
In 2012 wurde der Beirat "Leiseres Mittelrheintal" gegründet. Er besteht aus vielen unterschiedlichen Beteiligten. Er beschloss die Durchführung von zwei Machbarkeitsuntersuchungen, die in 2014 und 2017 weitere Lärmschutzmaßnahmen identifizierten. Diese zusätzlichen Maßnahmen werden im Rahmen des Sonderprogramms "Bahnprojekt Mittelrheintal Lärmsanierung" bis 2026 umgesetzt.
Aktuelle Informationen zu den besonderen Maßnahmen im Mittelrheintal finden Sie auf der Webseite des Bahnprojekts Mittelrheintal Lärmsanierung, die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchungen finden Sie auf den Lärmschutzseiten der Deutschen Bahn. Weitere Informationen zum europäischen Kernnetz Rhein-Alpen finden Sie auf dieser BMDV-Seite.
Lärmsanierung Rheinland-Pfalz
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Rheinland-Pfalz bereits in 122 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 226,42 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 60,64 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 27,78 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 194 Sanierungsbereiche mit rund 67,80 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 16.571 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 164,81 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Lärmsanierung Saarland
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Saarland bereits in 5 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 13,13 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 2,88 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 38,14 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 200 Sanierungsbereiche mit rund 70,90 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 229 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 28,76 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Machbarkeitsuntersuchung Lärmsanierung Oberes Elbtal
Anwohnende in besonders vom Schienenverkehrslärm betroffenen Regionen sollen durch zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen entlastet werden. Mit Machbarkeitsuntersuchungen wurden technische Maßnahmen für mehr Lärmschutz an den Strecken identifiziert und werden auch aktuell umgesetzt.
Für die Anwohnenden entlang der Bahnstrecken zwischen Dresden und tschechischer Grenze wird es leiser. In einer Machbarkeitsuntersuchung wurden zunächst 35 Einzelmaßnahmen identifiziert, die für zusätzlichen Lärmschutz sorgen werden. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren Schallschutzwände auf einer Länge von rund 22 Kilometern gebaut werden. Hinzu kommen sogenannte Schienenstegdämpfer an den Gleisen auf einer Länge von über 27 Kilometern. Rund 12.000 weitere Anwohnende werden damit erheblich vom Lärm entlastet.
Ebenfalls Gegenstand der Machbarkeitsuntersuchung waren zwei Abschnitte in Coswig und Weinböhla bei Dresden mit einer Länge von rund einem Kilometer. Hier sind ebenfalls Schallschutzwände im Bau. Der Bund, der Freistaat Sachsen und die Deutsche Bahn AG investieren über 60 Millionen Euro.
Die Machbarkeitsuntersuchung Oberes Elbtal können Sie auf unserer Seite zur Grünen Transformation herunterladen, unter: https://nachhaltigkeit.deutschebahn.com/de/gruene-transformation/laermschutz/machbarkeitsuntersuchungen. Informationen zu weiteren anstehenden Arbeiten im oberen Elbtal erhalten Sie auf dem DB BauInfoPortal, unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/oberes-elbtal.
Lärmsanierung Sachsen
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Sachsen bereits in 39 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 84,66 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 11,22 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 11,36 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 304 Sanierungsbereiche mit rund 90,30 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 3.059 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 36,60 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Passiv-Maßnahmen in Sachsen-Anhalt 2025 und 2026
In diesem sowie im nächsten Jahr werden für folgende Projektbereiche in Sachsen-Anhalt Passiv-Maßnahmen an Ingenieurbüros vergeben. Das heißt, in den kommenden Monaten werden Eigentümer von lärmbetroffenen und förderfähigen Wohnhäusern entlang der Streckenabschnitte in den jeweiligen Projekten von einem von der Deutsche Bahn beauftragten Ingenieurbüro automatisch angeschrieben und über den Prozess der passiven Lärmsanierung informiert. Die Liste mit den Ingenieurbüros steht auf unserer Schallschutzfenster-Seite.
Die Vergaben sind nach Quartalen aufgelistet.
4. Quartal 2025:
Kötzschau-Rampitz, Link zum Projekt auf unserer Karte: https://laermsanierung.deutschebahn.com/karte/index.html#/details/15382. Ingenieurbüro: A.I.T.
Lärmsanierung Sachsen-Anhalt
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Sachsen-Anhalt bereits in 11 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 31,35 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 3,80 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 13,59 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 186 Sanierungsbereiche mit rund 65,50 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 253 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 14,17 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Lärmsanierung Schleswig-Holstein
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Schleswig-Holstein bereits in 32 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 77,48 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 36,52 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 13,30 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 218 Sanierungsbereiche mit rund 68,10 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 1.241 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 77,70 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.
Lärmsanierung Thüringen
Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis 31. Dezember 2024 in Thüringen bereits in 33 Ortsdurchfahrten Teilprojekte realisiert.
Hierbei wurden 43,58 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert, 7,14 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet und weitere 00,00 Kilometer befinden sich in der Planung oder im Bau. Derzeit sind in Anlage 1 insgesamt 61 Sanierungsbereiche mit rund 22,40 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.
Zusätzlich wurden passive Schallschutzmaßnahmen an 551 Wohnungen oder Wohnhäusern realisiert. Darunter fallen vorrangig schalldämmende Fenster und Lüfter. Insgesamt wurden bisher über 16,29 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert.